11. Symposium - Gesundheitsversorgung der Zukunft
13.03.2026
Uhrzeit: 09:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Online
Das Symposium ist bei der Architektenkammer M-V mit 7 Fortbildungspunkten anerkannt.
Das Symposium dient als kreative Plattform für Diskussionen über aufkommende Entwicklungen im Gesundheitswesen und deren Auswirkungen auf das Design von Gesundheitseinrichtungen sowie die weiterreichenden Auswirkungen auf Architektur und Urbanismus.
Konzentriert wird sich darauf, wie Gesundheitsumgebungen in Zeiten tiefgreifender technologischer und sozialer Veränderungen fair, menschlich und widerstandsfähig bleiben können. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle der Künstlichen Intelligenz geschenkt, die nicht nur medizinische Verfahren, sondern auch die Art und Weise, wie Krankenhäuser gestaltet, betrieben und erlebt werden, rasant verändert. Was bedeutet es für die Architektur, wenn Automatisierung menschliche Verantwortung herausfordert und heilende Räume auf ethische Fragen emotionaler Bedürfnisse, Verantwortlichkeit und digitale Kontrolle reagieren müssen?
Weitere Diskussionen beleuchten den Übergang hin zu netzwerkbasierten Gesundheitsinfrastrukturen – fair, klimaresilient und digital integriert. Konzepte wie "Krankenhäuser ohne Wände", virtuelle Stationen und das Modell "Hospital at Home" adressieren demografische Veränderungen, städtischen Hitzestress, Energieziele und neue Governance-Systeme. Digitale Rahmenwerke wie der European Health Data Space und der EU AI Act unterstreichen die Dringlichkeit von Zugänglichkeit, Sicherheit und Datenethik.
Abschließend untersucht das Symposium die Herausforderungen und Chancen bei der Entwicklung neuer Kinderkrankenhäuser im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften. Wie können innovative Finanzierungskonstellationen zu einer gerechten Versorgung beitragen und dabei das Wohlbefinden der jüngsten Patienten in den Vordergrund stellen? Gemeinsam skizzieren die Sitzungen eine Zukunft, in der die Gesundheitsarchitektur adaptiv, sozial gerecht und technologisch vorbereitet sein muss – ohne den Menschen im Kern aus den Augen zu verlieren.
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